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    Die Vorgeschichte der Metallwarenfabrik Geislingen

    Im Juli 1854 stellte auf der Münchner Industrieausstellung ein kleines Unternehmen aus Geislingen zum ersten Mal seine Metallwaren aus - "ein Sortiment schöner silberplattierter Waren", wie der heimische Alb- und Filsthalbote anerkennend schrieb. Seit 1853 produzierte die Metallwarenfabrik Straub & Schweizer ihre Waren, und innerhalb von einer Generation wuchs aus dem kleinen Betrieb mit anfangs 16 Mitarbeitern ein weltweit agierendes Unternehmen.

     

    Heute ist die Württembergische Metallwarenfabrik eine Weltmarke.

    Geislingen 1853

    Das früheste Bild der Metallwarenfabrik Straub & Schweizer. Auf dem Ölgemälde von Albert Kappis beherrscht noch die idyllische Landschaft die Szene.

     

    In den 1860er-Jahren war die Metallwarenfabrik Straub besonders im Norden Deutschlands erfolgreich. 1868 entschloss man sich daher in Berlin die erste WMF Verkaufsfiliale zu eröffnen, somit konnten die norddeutschen Einzelhändler leichter und schneller mit den gewünschten Waren beliefert werden.

     

    1869 listete die württembergische Handelskammer die wichtigsten Absatzgebiete des wachsenden Unternehmens auf. Darunter waren neben Norddeutschland auch Holland, Dänemark und Russland.

     

    Nach der Umbenennung 1870 von Straub & Schweizer zu Straub & Sohn entschlossen sich Daniel Straub und sein Sohn Heinrich im Ausland selbst zu verkaufen. Der Erfolg der Straub'schen Metallwaren war von Beginn an auch ein Erfolg des Designs. Die Industrieausstellung in Ulm 1871 war ein Höhepunkt und machte das Unternehmen weit über die Grenzen Württembergs bekannt. 

     

    1874 gingen Vater und Sohn dann in die Offensive und die ersten Vertreter bereisten Italien sowie das spätere Rumänien, wo Straub ca. 1878 seine erste ausländische Verkaufsniederlassung in der Hauptstadt Bukarest eröffnete. 

     

    1880 schloss sich die Fabrik Straub & Sohn mit der Metallwarenfabrik Ritter & Co. zusammen. So entstand die WMF AG mit damals 500 Mitarbeitern.

     

     

    Mit Eintritt der Firma Ritter & Co. kam auch das Kunstgewerbe hinzu, da diese Firma bislang keine Gebrauchsgegenstände produzierte, sondern Luxusartikel und so genannte "Phantasieartikel". Sie gingen vor Zusammenschluss mit Straub & Sohn davon aus, dass sich dieser "Kunstmarkt" noch kräftig entwickeln würde und hofften, dass die Konkurrenz hier nicht so groß sei.

     

    Doch wie viel Kunst wollten ihnen die Kunden tatsächlich abkaufen? Das neu gegründete Unternehmen machte notwendigerweise Kompromisse zwischen dem eigenen künsterlischen Anspruch und den Kundenwünschen. 1895 beschrieb Direktor Carl Haegele im Rückblick:" Es hat sich bald gezeigt, dass dies nicht anging und wir hätten das Geschäft geschädigt, wenn wir nicht geliefert hätten, was die Kunden verlangten."

     

    Doch nicht nur kunstvoll verzierte und aufwendig dekorierte Besteckteile, Kannen, Karaffen, Butterdosen und Punschglashalter waren im Programm der WMF.

     

    Auch Kaffee ...

    Auch Kaffee ...

    ... stand bereits im 19. Jahrhundert hoch im Kurs! Die erste WMF Kaffeemaschine - allerdings anfänglich nur für den Hausgebrauch - entstand um 1880

     

    Um 1890 hatte die WMF dann die wichtigsten Weichen für ihre Zukunft gestellt. Ihre Bilanzsumme war von 1,6 Millionen Mark 1880 auf rund 5 Millionen Mark angestiegen und blieb für einige Jahre auf diesem Niveau. Nahezu 2000 Menschen waren in Geislingen zu diesem Zeitpunkt beschäftigt.

     

    1897 ging die Expansion dann weiter: Das Göppinger Unternehmen Schauffler & Safft, spätere Produktionsstätte der ersten Groß-Kaffee-Maschinen, wird von der WMF übernommen. Dies führte schließlich zu einer weiteren Wachstumsphase und die WMF wurde bis zum ersten Weltkrieg zum größten Industrieunternehmen Württembergs.

     

    Mit der Einführung des nicht rostenden Stahls "Cromargan" etablierte sich die WMF weiterhin auf dem Markt. Spätestens nach dem 2. Weltkrieg ersetzte dieser pflegeleichte Stahl die versilberten Waren aus den privaten Haushalten wie auch aus Großküchen, Hotels und Krankenhäusern.

     

    Auch diente Cromargan zur Verbesserung der Kaffeemaschinen-Produktion und sorgte hier für ordentlich Aufschwung.

     

    Heute beschäftigt die WMF Group weltweit knapp 5.800 Mitarbeiter, alleine am Hauptstandort Geislingen sind es ca. 2.000. Die Vertriebsstruktur der WMF ist weltweit vernetzt und bietet eine optimale Beratung in den verschiedenen Ländern durch Tochter- und Partnergesellschaften.

     

    Mit der WMF sichern Sie sich einen Partner mit fundiertem Wissen, historisch belegt. Denn wir wissen, wovon wir sprechen. Und das schon seit 163 Jahren.

     

    Die heutige WMF

    Das Hauptverwaltungsgebäude wurde Mitte des 20 Jhd. erbaut und ist noch heute eines der wichtigsten Gebäude auf dem Gelände des Hauptstandortes in Geislingen.