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    Hart im Einsatz Header

    31. August 2021

    Hart im Einsatz

    Sie retten Menschenleben und bergen Verunglückte aus schwindelerregenden Höhen und enormen Tiefen. Sie rücken mit schwerstem Spezialwerkzeug aus, auch mal mit dem 48-Tonnen-Kran, wenn es darauf ankommt. Und wenn es sein muss, dann fangen sie auch Schlangen: die Männer von der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern. Seit einigen Wochen haben sie eine neue Lieblings-Gerätschaft – die WMF 1300 S. Denn in einer großen Test-Aktion wurde die Feuerwache Kaiserslautern auserwählt, den leistungsstarken Kaffeevollautomaten im harten Feuerwehreinsatz zu testen.

    Das Bild vom Feuerwehrmann, der auf seiner Pritsche liegt und wartet, bis es brennt – es wackelt gewaltig: Auf der Feuerwache Kaiserslautern sind alle immer im Einsatz. Und das ab 7.00 Uhr. Dienstantritt, man trifft sich in der riesigen Fahrzeughalle zum Morning Briefing. Dann wird jedes Detail gewissenhaft geprüft. Jedes Fahrzeug, jedes Atemschutzgerät. „Die Einsatzbereitschaft herstellen“ wird dieses tägliche Ritual in der Feuerwehrsprache genannt.

    Es folgt Dienstsport, dann Ausbildung oder Arbeitsdienst. Jeder Feuerwehrmann ist einer Werkstatt zugeteilt: von der Schlosserei bis zur KFZ-Werkstatt, von der Schreinerei bis zur Bekleidungskammer. Alleine 14 Leute arbeiten in der Atemschutzwerkstatt, denn Feuerwehr ist so viel mehr als Brände löschen. Es ist vor allem eine eingeschworene Gemeinschaft.

    Feuerwehr Kaiserslautern im Einsatz

    In maximal acht Minuten am Einsatzort. Der Fuhrpark ist zu jedem Zeitpunkt zu 100 Prozent einsatzbereit.

    „Wenn jemand zur Feuerwehr geht, dann hat er schon dieses Grundselbstverständnis: Man macht das, weil man gerne im Team ist“, beschreibt Dirk Antes die Mentalität der XL-Männer-WG Kaiserslautern. Er ist Wachabteilungsleiter und weiß, dass sich hier keiner die Sinnfrage stellt. „Wir versuchen, etwas Gutes zu machen.“
    „Wie oft haben Sie schon die 112 gewählt in Ihrem Leben? Einmal, zweimal?“, fragt Antes.

    „Wir fahren am Tag achtmal raus. Das ist unser Tagesgeschäft.
    Aber für die Leute draußen macht es halt echt einen Unterschied, ob wir kommen oder nicht.“

    Dirk Antes

    Und sie kommen immer. Gerade noch in der Werkstatt und maximal 8 Minuten später vor Ort. „Wir kommen, um zu helfen“, sagt Sebastian Hornef. Der 34-Jährige ist Oberbrandmeister und hat schon all die Dinge gesehen, die man nie für möglich hält. Tragödien und Komödien. Von den lustigen Episoden erzählt er gerne im Gemeinschaftsraum. Aber wo packt man die tragischen Erlebnisse hin? Die kann er ganz gut ausblenden, erzählt er. „Solange da kein persönliches Verhältnis besteht, ist es Arbeit. Aber natürlich bleibt das nicht alles in den Klamotten hängen.“ Die wichtigste Seelsorge ist dabei die Kameradschaft. Sich blind auf den Neben- und Hintermann verlassen zu können. Auf große Einsätze folgt immer eine offizielle Nachbesprechung. Die inoffiziellen – sie finden „an der Kaffeemaschine“ statt. In der Pfalz spricht man das E nicht, wenn man sich zum Austausch an der WMF 1300 S verabredet.

    Bei der Feuerwehr Kaiserslautern gibt es eine Zeitrechnung vor und eine seit WMF. In der Erinnerung an das Davor erzählen die Männer sich Geschichten, die so abenteuerlich klingen wie die, die sie von ihren Einsätzen mitbringen: eine einzige Filtermaschine für knapp 120 Männer. „Das war schon Körperverletzung, was da rauskam“, lacht Antes. Kollege Hornef, der unter anderem für die Abteilung Technik zuständig ist, leitete eine taktische Gegenmaßnahme ein – und schaute sich nach Alternativen um.

    WMF 1300 S sozialer Treffpunkt der Feuerwehr

    Die inoffiziellen Nachbesprechungen finden „an DER Kaffeemaschine“ statt.

    Ein Kaffeevollautomat sollte es sein, am allerliebsten von WMF: „Wenn ich irgendwo im Hotel bin, steht da meistens eine WMF. Und das ist qualitativ immer ein guter Kaffee“, berichtet Hornef. Seine Recherche führte ihn auf die WMF-Website mit dem „Werden Sie Tester!“-Aufruf. „Leistung, Durchlauf, Tassen pro Tag – alles war wie auf uns zugeschnitten.“ Also hat Sebastian Hornef eine aussagekräftige Bewerbung geschrieben – inklusive dem Hinweis, dass es bei der Feuerwehr Kaiserslautern einen zuverlässigen Ordnungsdienst gibt, der sich jeden Tag um die Reinigung kümmern kann. Doch den braucht es jetzt oft gar nicht. „Erstaunlich, wie wartungsfreundlich die Maschine im Einsatz ist“, berichtet Hornef aus dem Feuerwehralltag.

    Was darf ein guter Kaffee kosten? Die Preisfindung war ein demokratischer Prozess. Bevor der Münzprüfer kürzlich nachträglich installiert wurde, testete man zunächst die Mutter aller Bezahlsysteme: die Strichliste. Alles zum Einheitspreis. Doch alles – das ist bei einem WMF 1300 S Vollautomaten eben viel: Espresso, Cappuccino, Café Crème, Latte macchiato, Milk Choc, Caffè Latte und mehr. Die Maschine muss sich selbst tragen, auch weil alles in Eigenregie organisiert ist: Ein Kollege bestellt sämtliche Verbrauchsmaterialien. Nur den Latte-macchiato-Löffel hat er vergessen, stellt Hornef grinsend fest. Doch für einen wie ihn, mit dem ausgeprägten MacGyver-Symptom, ist das kein Problem.

    Der Kaffeeverantwortliche weiß auch vom gestiegenen Verbrauch zu berichten. Ein Kilo pro Tag. 100 bis 120 Tassen Kaffee pro Tag seien es schon. Allerdings hat der Tag auf der Feuerwache Kaiserslautern auch wirklich 24 Stunden: Dienst ist von 7.00 bis 7.00, 24 Stunden Bereitschaft. An diesem Sonntag sind es 18 Leute, die den Wachbetrieb fahren – sprich: die ausrücken, wenn es darauf ankommt. Dann folgt die Wachübergabe und die nächsten 18 kommen für die nächsten 24 Stunden. All das muss man erst einmal schaffen. Der Mensch ebenso wie die Maschine.

    Nach einem Jahr Testlauf soll offiziell Schluss sein. Aber der WMF Feelgood-Manager in der Ecke sieht nicht so aus, als möchte er hier wieder weg. Und auch die Männer von der Feuerwehr wollen ihre WMF 1300 S am liebsten nicht mehr hergeben. Sogar das Ambientelicht wurde schon auf feuerwehrrot gestellt.

    Die vorangegangene Nacht war eine der ruhigeren Art. „Die abziehende Abteilung hatte eine Notfalltüröffnung“, berichtet Antes. Freitagabend bis Sonntagfrüh – das sind normalerweise die Stunden der Unachtsamkeit: den Herd anlassen, mit der Zigarette einschlafen, aber auch Verkehrsunfälle. „Wegen der Ausgangsbeschränkungen war es ruhiger. Aber mit steigenden Temperaturen und sinkenden Infektionszahlen – da geht es wieder los.“

    Jeder Einsatz ist anders. So kann eine Türöffnung dramatisch sein, wenn jemand verstorben ist. Oder amüsant, wenn es ganz andere Gründe gibt: „Wir hatten schon Fälle, da haben Haustiere die Haustüre abgeschlossen.“ Das ist aber auch der Reiz dieses Berufs, sagt Antes:

    „Wenn wir zum Tor rausfahren, wissen wir nicht, was uns erwartet.“

    Dirk Antes

    Ein anderer Reiz ist die viel beschworene Kameradschaft. Was altmodisch klingt, ist hier keine verstaubte Tradition, sondern Überlebensmittel: zu wissen, dass man füreinander durchs Feuer geht. Über sogenannte Teambuilding-Maßnahmen wie gemeinsam im Hochseilgarten klettern können sie hier nur milde lächeln. „Einen einzelnen Feuerwehrmann wird man nie sehen“, erläutert Oberbrandmeister Hornef. „Uns gibt’s immer nur im Trupp.“

    Feuerwehr Kaiserslautern Drehleiter 30 Meter Höhe

    Die Drehleiter kann auf eine Höhe von bis zu 30 Meter ausgefahren werden.

    Hornef lädt zum Rundgang ein. Zum 30-Meter-Ausflug mit der Drehleiter. Und zum Blick in die Höhenretter-Werkstatt. Ein Foto an der Wand zeigt ihn in voller Montur. So wie neulich, als ein Arbeiter an einem Windrad 130 Meter über dem Boden einen Schlaganfall erlitten hat und das Team der Höhenrettung Ihn aus dieser schwindelerregenden Höhe retten musste.

    Nächster Stopp: das Herzstück. Was aussieht wie eine Mischung aus James Bond und Alarm für Cobra 11, ist die sogenannte integrierte Leitstelle. Integriert deshalb, weil hier die Notrufe von Feuerwehr und Rettungsdienst gemeinsam koordiniert werden. Hier sitzen die Kollegen vor Monitoren mit Einsatzplänen, Überwachungskamera-Aus- spielungen, tickernden Meldungen. Hier landet, wer die 112 wählt. Feuertaufe war die WM 2006. Als Kaiserslautern Gastgeber und der berühmte Betzenberg Spielort war, ging auch die Leitstelle in Betrieb. Direkt daneben befindet sich der sogenannte Stabsraum. Noch so ein mystischer Ort, der an Spielfilme erinnert. Wo viele Experten um einen großen Tisch sitzen und lebenswichtige Entscheidungen treffen. Nur, dass das hier kein Film ist, sondern die Realität. Aber der Teil mit den lebenswichtigen Entscheidungen – der stimmt: Bei Bombenfunden, Hochwasser, Unwetter und anderen Bedrohungen tagt hier der Krisenstab von Kaiserslautern.

    Höhe, Feuer, Unwetter oder eine fauchende Katze unterm Bett. So unterschiedlich die Gefahren sind, so vielseitig sei der Job. Kann man sich Draufgängertum antrainieren oder hat man das im Blut? Hornefs Antwort ist pragmatisch – wie sein Umgang mit der Gefahr:

    „Man denkt eigentlich nicht darüber nach. Wir arbeiten ja immer so, dass wir sicher sind.“

    Sebastian Hornef

    Trotzdem bleibt immer ein Restrisiko. Ob ihm bewusst sei, dass sein Job um ein Vielfaches gefährlicher ist als die meisten normalen Jobs? „Wenn ich ihn richtig mache, dann nicht”, antwortet Hornef.

    Punkt zwölf ertönt eine Durchsage über die Haussprechanlage in der ganzen Wache. Diesmal ist es kein Alarm. Oder zumindest keiner, der Gefahr verkündet: „Der Adler ist gelandet.“ Das ist Feuerwehrsprache für „Das Essen steht auf dem Tisch“.

    Heute kommt es von der Grillstelle aus dem Dutch Oven, einem gusseisernen Feuertopf. Es gibt geschmortes Fleisch mit Pommes und Salat. Zubereitet – wie soll es anders sein – von einem Feuerwehrmann. Und wieder sind sie in unter 8 Minuten am Einsatzort: „Um 12.00 wird gegessen. Ob es fertig ist oder nicht“, lachen die Männer.

    Pro Tisch ein Stuhl. Pro Stuhl ein Feuerwehrmann. Früher saß man hier zu viert zusammen. Dann kam Corona. Und Feuerwehr im Homeoffice geht nun mal nicht. Aber wenn einer ausfällt, fallen alle aus. Also sitzt man jetzt weiter auseinander und ist gleichzeitig näher zusammengerückt: „Die Feuerwehr ist im Prinzip wie eine Familie“, sagt Hornef. Jeder, der in der Küche steht, hat ein Geschirrtuch in der Hand. Drückeberger gibt’s hier nicht. Weder vor der Gefahr noch vor dem Geschirr. Alle halten zusammen. Da spürt man ein wenig, was gemeint ist, wenn sie von Kameradschaft reden und Zusammenhalt.

    Feuerwehr Kaiserslautern Mittagessen

    Eine eingeschworene Gemeinschaft … auch beim Abwasch. Wachabteilungsleiter Dirk Antes genießt nach dem Essen einen Espresso aus der neuen WMF 1300 S.

    Zum Nachtisch einen Schokokuss für jeden. Männerdessert. Danach dann fröhliches Anstehen an der WMF. Den Kaffee nach dem Essen lässt sich keiner entgehen. Espresso aus der vorgewärmten Tasse, Latte macciato aus dem Glas, Kaffee mit perfekter Crema. Aber für die Feuerwehrmänner von Kaiserslautern geht es hier nicht nur um den guten Geschmack, sondern auch darum, in ihrer 24-Stunden-Schicht stets wach zu bleiben für ihre große Verantwortung. Und ihre Lebensaufgabe, Leben zu retten.

    Ob es am Sonntag liegt oder am guten Kaffee? Die Stimmung jedenfalls ist locker und erinnert an eine Klassenfahrt – oder eben an eine gut laufende WG. Lachen und Gespräche erfüllen den Gemeinschaftsraum und mischen sich mit Geschichten von vergangenen Einsätzen. Und eines ist sicher: Wenn der Alarm losgeht und die Leitstelle sich meldet, sind diese Männer hier alle hellwach, auf dem Posten und in spätestens 8 Minuten vor Ort, wo sie gebraucht werden.

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    Feuerwehr Kaiserslautern

    Feuerwehr Kaiserslautern
    Die Feuerwehr Kaiserslautern besteht aus hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften, die im Falle eines Falles auf über 50 Einsatzfahrzeugen ausrücken. Bei der Berufsfeuerwehr arbeiten 120 Beamte in 24-Stunden-Schichten. Hinzu kommen die Disponenten der integrierten Leitstelle. Im ehrenamtlichen Teil sind weitere 220 Personen tätig. Nicht wenige sind sowohl in der Berufs- wie in der Freiwilligen Feuerwehr engagiert.

    WMF Birstro

    WMF 1300 S
    Der Kaffeevollautomat WMF 1300 S ist der Neuzugang unter den innovativen Premium-Kaffeemaschinen der WMF Familie. Die Maschine zeichnet sich durch extreme Zuverlässigkeit, Robustheit und Performance aus und ist mit einer empfohlenen durchschnittlichen Leistung von 120 Tassen pro Tag vielseitig einsetzbar. Darüber hinaus ist sie in Anwendung und Pflege höchst unkompliziert.

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